(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: Staatsanwaltschaft Freiburg
Ein umfangreicher Cannabis-Prozess startet vor dem Landgericht Freiburg. Vor der 16. Strafkammer müssen sich vier Angeklagte wegen bandenmäßigen Handeltreibens mit Cannabis in nicht geringer Menge verantworten. Alle Angeklagten befinden sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft.
Hintergrund sind Ermittlungen zu groß angelegten Indoorplantagen im Hochschwarzwald. Den vier Männern im Alter zwischen Mitte zwanzig und Mitte dreißig wird vorgeworfen, im vergangenen Jahr arbeitsteilig ein ehemaliges Hotel in Ibach sowie eine frühere Sporthalle einer Suchtanstalt in Schluchsee zu professionellen Cannabis-Aufzuchtanlagen umgebaut zu haben. Die Anlagen sollen auf einen dauerhaften Betrieb ausgelegt gewesen sein.
Bei Durchsuchungen im Sommer 2025 stellten die Ermittlungsbehörden laut Staatsanwaltschaft bereits mehr als 50 Kilogramm Marihuana sicher. Ein Teil davon soll bereits verkauft worden sein, weiteres Rauschgift war verpackt oder auf dem Weitertransport. Zusätzlich wurden Cannabispflanzen beschlagnahmt, aus denen ein weiterer Ertrag von rund 60 Kilogramm Marihuana erwartet worden sei.
Der Auftakt der Hauptverhandlung ist für Freitag, 13. Februar, angesetzt. Weitere Verhandlungstage folgen am 25. und 27. Februar sowie am 11., 12. und 16. März. Die Sitzungen beginnen jeweils am Morgen. Das Verfahren wird vor dem Landgericht Freiburg geführt.


