(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: Stadt Freiburg
Der Stand der Wohngeldanträge in Freiburg und die Arbeit dazu macht spürbare Fortschritte. Das Amt für Soziales der Stadt Freiburg im Breisgau hat den Rückstand seit Anfang 2024 nahezu halbiert. Statt rund 5400 offenen Vorgängen sind aktuell noch etwa 3000 Anträge in Bearbeitung, teilt die Stadt mit.
Grund für die Entlastung sind nach Angaben der Verwaltung zusätzliches Personal sowie besser eingearbeitete Mitarbeitende. Einen weiteren Schub bringt seit Oktober 2025 der Einsatz einer KI-Anwendung. Diese unterstützt insbesondere bei Online-Erstanträgen, indem sie Unterlagen sortiert und die Aktenstruktur vorbereitet. Dadurch können Abläufe beschleunigt und die Mitarbeitenden entlastet werden, was Antragstellerinnen und Antragstellern schneller Rückmeldungen ermöglicht.
Hintergrund der hohen Antragszahlen ist die bundesweite Wohngeldreform, die Anfang 2023 in Kraft trat. Seitdem sind deutlich mehr Menschen wohngeldberechtigt, was zu einem starken Anstieg der Anträge führte. Die Stadt reagierte mit zusätzlichen Stellen, optimierten Abläufen und verstärkter Digitalisierung.
Trotz der Fortschritte bleibt die Bearbeitung aufwendig, da häufig Unterlagen nachgefordert werden müssen. Die Stadt Freiburg arbeitet laut eigenen Angaben weiter intensiv daran, die Bearbeitungszeiten beim Wohngeld weiter zu verkürzen.


