(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: Stadt Freiburg
Mit viel Eigeninitiative und Fachinteresse treiben Schülerinnen und Schüler vom Friedrich-Gymnasium ein besonderes Klimaschutzprojekt hier in Freiburg voran. Gemeinsam mit der Stadt Freiburg entsteht auf dem Dach der Sporthalle eine neue Photovoltaikanlage, die noch vor den Sommerferien ans Netz gehen soll.
Nach Angaben der Stadt Freiburg im Breisgau geht die Initiative auf die Klima-AG der Schule zurück. Die engagierten Jugendlichen hatten sich über Jahre hinweg für eine leistungsfähige Solaranlage eingesetzt und schließlich eine Petition gestartet, die von rund 1.500 Menschen unterstützt wurde. Im Sommer 2025 wurde das Anliegen an Oberbürgermeister Martin Horn übergeben.
Aus dem Impuls entwickelte sich eine enge Zusammenarbeit zwischen den Schülerinnen und Schülern und dem städtischen Immobilienmanagement. Die Jugendlichen sind nicht nur Ideengeber, sondern aktiv in die Planung eingebunden. In gemeinsamen Terminen mit Fachleuten der Stadt erhalten sie Einblicke in Technik, Abläufe und Anforderungen eines öffentlichen Bauprojekts und übernehmen eigenständig Aufgaben innerhalb der Planung.
Die Photovoltaikanlage soll nach aktuellem Stand eine Leistung von rund 65 Kilowatt-Peak erreichen und damit rechnerisch etwa ein Drittel des Strombedarfs des Friedrich-Gymnasium Freiburg decken. Die Kosten liegen bei rund 190.000 Euro und werden von der Stadt getragen. Das Projekt passt in das Ziel Freiburgs, bis 2035 klimaneutral zu werden, und soll als Vorbild für weitere städtische Gebäude dienen.
Für ihr Engagement wurde die Klima-AG bereits mit dem Ehrenamtspreis der Stadt Freiburg ausgezeichnet. Langfristig verfolgt die Schule das Ziel, weitere Dächer mit Photovoltaikanlagen auszustatten und einen Großteil des Strombedarfs selbst zu erzeugen.


