(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: BreisgauLIVE vor Ort, ver.di Baden-Württemberg

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Mehr Geld, sichere Verträge und bessere Arbeitsbedingungen: Rund 250 Beschäftigte haben sich in Freiburg heute am Mittwoch (28. Januar) am landesweiten Warnstreik im öffentlichen Dienst der Länder beteiligt. Betroffen waren nach Angaben der Gewerkschaft ver.di unter anderem die Universität Freiburg sowie Einrichtungen der Studierendenwerke.

Hintergrund ist die laufende Tarifrunde für den öffentlichen Dienst der Länder. Landesweit legten in Baden-Württemberg rund 1.500 Beschäftigte die Arbeit nieder. In mehreren Städten blieben Mensen und weitere Einrichtungen geschlossen. Auch studentische Hilfskräfte beteiligten sich an den Aktionen.

ver.di fordert in der Tarifrunde unter anderem sieben Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 300 Euro monatlich. Für Nachwuchskräfte werden 200 Euro mehr sowie eine unbefristete Übernahme nach erfolgreicher Ausbildung verlangt. Zudem setzt sich die Gewerkschaft dafür ein, dass studentische Hilfskräfte vollständig in den Tarifvertrag einbezogen werden.

Nach Angaben von ver.di sind gerade an Hochschulen viele Beschäftigte mit befristeten Verträgen und unsicheren Arbeitsbedingungen konfrontiert. Mit den Warnstreiks soll der Druck auf die Tarifgemeinschaft deutscher Länder erhöht werden. Die nächste Verhandlungsrunde ist für Februar angekündigt.

Ein Video des Streiks gibts auf dem breisgau.live-Instagram-Kanal:
https://www.instagram.com/reel/DUDfQrKEmkk/?igsh=MXY1M3Z5ZmZ5dXNraQ==

Bild: Marcel Hiller, BreisgauLIVE vor Ort

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