(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: Bergwacht Schwarzwald e.V.
Ein außergewöhnlich einsatzreicher Start ins neue Jahr fordert die Bergwacht Schwarzwald stark. Zwischen dem 1. und 25. Januar 2026 rückten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte zu insgesamt 266 Einsätzen aus, teilt die Bergwacht Schwarzwald mit. Neben Wintersportunfällen waren auch Wandernde, Schlittenfahrende sowie mehrere Veranstaltungen Anlass für Rettungseinsätze.
Schwerpunkt der Einsätze war der Feldberg. Allein dort registrierte die Bergwacht 122 Einsätze, gefolgt von den Ortsgruppen Notschrei, Furtwangen und Wieden. Auch im Nordschwarzwald entlang der Schwarzwaldhochstraße kam es zu zahlreichen Alarmierungen, insbesondere zwischen Kniebis und Mehliskopf. Geöffnete Skilifte und präparierte Loipen sorgten insgesamt für ein hohes Besucheraufkommen und entsprechend viele Hilfeleistungen.
Auffällig war zuletzt eine Häufung von Einsätzen auf Anfängerpisten, vor allem am Seebuck. Neben klassischen Verletzungen nach Stürzen versorgten die Bergretterinnen und Bergretter vermehrt internistische Notfälle. Zusätzlich übernahm die Bergwacht die sanitäts- und rettungsdienstliche Betreuung mehrerer Großveranstaltungen, darunter den FIS Para Weltcup Alpin Ski am Feldberg, bei dem auch ein schwer verletzter Athlet versorgt werden musste.
Auch abseits der Pisten blieb die Bergwacht stark gefordert. Mehrere Schlittenunfälle, vor allem mit Kindern, ereigneten sich unter anderem in Herrischried und am Notschrei. In der Ravennaschlucht halfen Einsatzkräfte Touristen, die auf vereisten Wegen nicht mehr weiterkamen. Zudem wurden Bergretter zu einem gestürzten Wanderer bei Staufen alarmiert, der aus steilem Gelände gerettet werden musste.
Die Bergwacht weist darauf hin, Touren im Winter sorgfältig zu planen, geeignete Ausrüstung zu nutzen und sich vorab über aktuelle Bedingungen zu informieren.
Bild: Bergwacht Schwarzwald e.V.


