(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: Landeswahlleiterin Baden-Württemberg
Deutlich weniger Bewerberinnen und Bewerber als noch vor fünf Jahren treten bei der Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg an. Nach Angaben der Landeswahlleiterin Cornelia Nesch kandidieren insgesamt 1.184 Personen für ein Mandat im Landtag. Bei der vorherigen Wahl waren es noch 1.485.
Die Wahl findet erstmals nach dem neuen Zweistimmenwahlrecht statt. 531 Personen bewerben sich ausschließlich in einem Wahlkreis um ein Direktmandat, 177 nur über eine Landesliste und 476 sowohl im Wahlkreis als auch auf einer Landesliste. Insgesamt liegen 1.664 Kandidaturen vor, da viele Bewerbungen mehrfach erfolgen.
Für die Zweitstimme sind 21 Parteien mit Landeslisten zugelassen. Diese umfassen 657 Kandidaturen, darunter 246 Frauen und eine diverse Person. Der Frauenanteil liegt bei gut 37 Prozent. Die meisten Listenbewerbungen entfallen auf Grüne, CDU, SPD, FDP und AfD. Als einzige Partei hat die SPD zusätzlich Listenersatzbewerbungen eingereicht.
In den 70 Wahlkreisen sind 566 Kreiswahlvorschläge von 18 Parteien zugelassen. Der Frauenanteil bei den Direktkandidaturen liegt laut Landeswahlleitung bei rund 31 Prozent und damit höher als bei der Wahl 2021. Ergänzt werden die Wahlvorschläge durch fünf Einzelbewerberinnen und Einzelbewerber.
Die Kandidierenden sind zwischen 18 und 82 Jahre alt. Jüngste Bewerberinnen und Bewerber sind jeweils 18 Jahre alt, die ältesten treten mit über 70 Jahren an. Mehrere kleinere Parteien kandidieren ausschließlich über Landeslisten oder nur in einzelnen Wahlkreisen.


