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Eine jahrelange Sperrung der Rheintalbahn ist für Freiburg und die Region keine Option – das ist das zentrale Signal des Rheintalbahn-Gipfels im Freiburger Rathaus. Die Stadt Freiburg hat dazu Vertreterinnen und Vertreter von Bahn, Bund, Land und Kommunen an einen Tisch gebracht, um die regionalen Interessen beim geplanten Ausbau der Rheintalbahn zu bündeln.

Der Ausbau der Bestandsstrecke gilt als eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte der kommenden Jahrzehnte. Ziel ist eine moderne und leistungsfähige Bahn, gleichzeitig gibt es in der Region großen Gesprächsbedarf zu Bauphasen, Zeitplänen sowie Auswirkungen auf Natur, Landschaft und den Nahverkehr. Nach Angaben der Stadt sollen die Stimmen aus Südbaden künftig in einer regionalen Begleitgruppe dauerhaft in die Planungen eingebracht werden.

In den kommenden Monaten wollen der Verband Region Südlicher Oberrhein und der Zweckverband Regio-Nahverkehr Freiburg gemeinsam mit Landkreisen und Kommunen zudem eine regionale Resolution erarbeiten. Darin sollen zentrale Forderungen der Region formuliert werden, etwa ein verlässlicher Zeitplan und tragfähige Konzepte für den Schienenersatz- und Nahverkehr während der Bauphase.

Ein wesentlicher Kritikpunkt ist laut Stadt, dass bislang nur unkonkrete Konzepte für den Nahverkehr während möglicher Streckensperrungen vorliegen. Einschränkungen bei der Rheintalbahn hätten direkte Folgen für Pendlerinnen und Pendler sowie für Angebote wie die Breisgau-S-Bahn. Die Deutsche Bahn stellte klar, dass Freiburg und insbesondere der Hauptbahnhof nicht vom Schienenverkehr abgeschnitten werden sollen.

Der Ausbau wird von Stadt und Region grundsätzlich unterstützt, jedoch nur unter der Voraussetzung, dass der Nutzen für den regionalen Nahverkehr gesichert ist und Belastungen für die Bevölkerung möglichst gering gehalten werden.

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