(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: Erzdiözese Freiburg

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Hilfe für Vertriebene in Myanmar kommt aus Freiburg: Die Erzdiözese Freiburg und die Hedwig und Bernhard Schilli Stiftung stellen insgesamt 80.000 Euro für die Unterstützung von Binnenvertriebenen zur Verfügung. Das Geld soll vor allem die Not in der aktuellen Winterzeit lindern.

Nach Angaben der Erzdiözese stammen 35.000 Euro aus kirchlichen Nothilfemitteln, weitere 45.000 Euro aus der Hedwig und Bernhard Schilli Stiftung. Die Mittel kommen Menschen zugute, die seit dem Militärputsch im Jahr 2021 durch Gewalt und Konflikte ihre Heimat verloren haben und in provisorischen Lagern leben.

Die Hilfe vor Ort wird unter anderem durch kirchliche Netzwerke organisiert. In der Diözese Loikaw koordiniert ein diözesanes Notfallteam die Versorgung von Vertriebenen. Laut Erzdiözese profitieren davon monatlich mehrere tausend Kinder, Lehrkräfte und Freiwillige in Flüchtlingslagern. Unterstützt werden unter anderem Lebensmittelversorgung, medizinische Hilfe, Unterrichtsmaterial sowie der Bau einfacher Unterkünfte und Klassenzimmer.

Besonders schwierig ist die Situation im Kayah-Staat, wo ungewöhnlich kalte Wintertemperaturen die Lage weiter verschärfen. Viele Unterkünfte bieten kaum Schutz vor Kälte, was vor allem für Kinder, ältere Menschen und Schwangere ein hohes Gesundheitsrisiko bedeutet. Mit den Spendengeldern sollen unter anderem Decken, warme Kleidung, Brennholz, Nahrungsmittel und grundlegende Gesundheitsleistungen bereitgestellt werden.

Mit der Unterstützung wollen die Erzdiözese Freiburg und die Stiftung nach eigenen Angaben dazu beitragen, dass die betroffenen Familien den Winter sicherer und würdevoller überstehen können.

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