(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: Handwerkskammer Freiburg
Illegale Handwerkstätigkeit und Schwarzarbeit sollen in der Region entschlossener bekämpft werden: Die Handwerkskammer Freiburg hat angekündigt, ihre Maßnahmen deutlich auszubauen. Ziel ist es, fairen Wettbewerb zu sichern, Betriebe zu schützen und Arbeitsplätze im Handwerk zu erhalten.
Nach Angaben der Handwerkskammer Freiburg setzt die Initiative auf drei zentrale Säulen: Prävention, Kontrolle und Kooperation. Zwar verfügt die Kammer über keine hoheitlichen Befugnisse, sie kann jedoch unerlaubte Handwerksausübung prüfen, dokumentieren und an zuständige Behörden weiterleiten. Künftig sollen diese Prüfungen intensiver erfolgen.
Ein bereits gestarteter Runder Tisch mit der Stadt Freiburg, dem Deutschen Gewerkschaftsbund, der Finanzkontrolle Schwarzarbeit und der Deutschen Rentenversicherung soll zu einem dauerhaften regionalen Netzwerk ausgebaut werden. Laut Kammerpräsident Christof Burger ist nur durch abgestimmtes Vorgehen aller Beteiligten ein wirksamer Druck auf den Schwarzarbeitsmarkt möglich.
Zusätzlich werden Betriebsüberprüfungen über die Handwerksrolle ausgeweitet, darunter auch unangekündigte Vor-Ort-Kontrollen. Eine neue interne Projektgruppe koordiniert die Aktivitäten. Ergänzend plant die Kammer, ihre Internetseite um umfassende Informationen zu Rechten, Pflichten und Meldewegen bei Verdachtsfällen zu erweitern.
Auch auf Bundesebene sieht die Handwerkskammer Bewegung. Die geplante Novellierung des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes soll Prüfverfahren modernisieren, den Datenaustausch verbessern und weitere Branchen einbeziehen. Aus Sicht der Kammer ist ein entschlossener Kampf gegen Schwarzarbeit notwendig, um faire Bedingungen für das Handwerk hier in Südbaden zu sichern.
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