(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: Regierungspräsidium Freiburg

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Neue Impulse für das Biosphärengebiet Schwarzwald kommen aus dem Hochschwarzwald: Die Gemeinde Feldberg und weitere Kommunen haben Interesse an einem Beitritt signalisiert. Das Regierungspräsidium Freiburg bewertet diese Entwicklung als positives Zeichen für die weitere regionale Zusammenarbeit.

Wie das Regierungspräsidium mitteilt, wurden die Möglichkeiten eines Beitritts in einem Gespräch zwischen Regierungspräsident Carsten Gabbert und Feldbergs Bürgermeister Johannes Albrecht erörtert. Dabei wurde deutlich, dass zunächst die anstehende Evaluierung des Biosphärengebiets durch die UNESCO abgewartet werden muss. Erst danach kann ein formeller Prozess zur Erweiterung der Gebietskulisse beginnen.

Das Biosphärengebiet Schwarzwald steht ab diesem Jahr vor seiner ersten turnusmäßigen Überprüfung, die alle zehn Jahre vorgesehen ist. Die Evaluierung soll sich über die Jahre 2026 und 2027 erstrecken. Bei einem positiven Ergebnis wird nach Angaben des Regierungspräsidiums eine erneute Anerkennung durch die UNESCO im Jahr 2028 erwartet.

Auch die Leitung des Biosphärengebiets sieht in dem Prozess eine Chance für die Weiterentwicklung. Laut Geschäftsführung sollen die Erfahrungen der vergangenen Jahre genutzt werden, um die Struktur und Ausrichtung des Biosphärengebiets weiterzuentwickeln und Gespräche mit interessierten Gemeinden zu vertiefen. Weitere Gespräche, unter anderem mit der Gemeinde Todtmoos, sind angekündigt.

Eine mögliche Erweiterung des Biosphärengebiets Schwarzwald würde laut Regierungspräsidium in enger Abstimmung mit den beteiligten Kommunen, Landkreisen und dem Land erfolgen und einen breiten Beteiligungsprozess voraussetzen.

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