(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: Stadt Freiburg
„Archäologie aktuell“ bringt neue Perspektiven zur Eiszeitkunst nach Freiburg. Anlässlich der Ausstellung „Urformen. Eiszeitkunst Europas“ lädt das Archäologisches Museum Colombischlössle gemeinsam mit der Katholische Akademie Freiburg zu zwei öffentlichen Abendveranstaltungen ein.
Den Auftakt bildet am Mittwochabend, 21. Januar ab 19 Uhr, ein Vortrag von Miriam N. Haidle von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Im Mittelpunkt stehen frühe Formen menschlicher Kommunikation und Aufmerksamkeit. Nach Angaben der Veranstalter geht es dabei um die Frage, ab wann Menschen begannen, bewusst Spuren zu hinterlassen und Wissen über Generationen hinweg weiterzugeben – und ob diese Entwicklungen als Grundlage späterer Kunst verstanden werden können.
Am 4. Februar ab 19 Uhr folgt eine interdisziplinäre Podiumsdiskussion unter dem Titel „(Er)Findung der Kunst?“. Diskutiert werden menschliche Ausdrucksformen seit der Urgeschichte, darunter Figuren, Symbole und Malereien, die über reine Zweckmäßigkeit hinausgehen. Dabei soll beleuchtet werden, ob es sich um Kunst im heutigen Sinne handelt oder vielmehr um frühe Formen der Weltdeutung. Beteiligt sind Fachleute aus Kunst, Anthropologie und Urgeschichtsforschung, moderiert wird die Diskussion von einem Vertreter des Wissenschaftsjournalismus.
Beide Veranstaltungen finden im Archäologischen Museum Colombischlössle statt. Der Eintritt ist kostenfrei, die Platzanzahl jedoch begrenzt. Interessierte haben die Möglichkeit, sich im Anschluss mit den Expertinnen und Experten auszutauschen.
Bild: Patrick Seeger, Stadt Freiburg


