(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: Regierungspräsidium Freiburg
Zum Schutz der Anwohner und zur Vorbereitung wichtiger Hochwasserschutzmaßnahmen beginnen zwischen Breisach und Burkheim ab Mitte Januar Rodungsarbeiten entlang des Rheindamms. Betroffen ist der Hochwasserdamm III im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald.
Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, starten die Arbeiten ab Mitte Januar und sollen bis Ende Februar abgeschlossen sein. Entlang des Damms werden Gehölze am Waldrand entfernt, um die spätere Sanierung des Bauwerks vorzubereiten. Während der Arbeiten kann es aus Sicherheitsgründen zu kurzfristigen Absperrungen in unmittelbarer Nähe kommen.
Der Hochwasserdamm begrenzt den künftigen Hochwasserrückhalteraum Breisach/Burkheim nach Osten und schützt die angrenzenden Ortslagen. Die geplante Sanierung des sogenannten Tulladamms soll voraussichtlich im Herbst beginnen. Ziel ist es laut Regierungspräsidium, den historischen Damm auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen. Zusätzlich wird ein befahrbarer Dammverteidigungsweg angelegt, damit Einsatzkräfte den Damm bei Hochwasser besser erreichen und sichern können.
Die Maßnahmen sind Teil des Integrierten Rheinprogramms des Landes Baden-Württemberg. Dieses sieht zwischen Basel und Mannheim insgesamt 13 Hochwasserrückhalteräume vor. Nach Fertigstellung kann der Rückhalteraum Breisach/Burkheim bis zu 6,5 Millionen Kubikmeter Wasser aufnehmen und so den Hochwasserschutz entlang des Rheins verbessern. Anwohnerinnen und Anwohner in Breisach und Burkheim werden laut RP vorab mit einem Informationsblatt über die Arbeiten informiert.


