(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg

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Die eAkte ist nun bei der Polizei Baden-Württemberg landesweit im Einsatz. Nach Angaben des Innenministeriums wurde der Rollout der elektronischen Akte bei allen Polizeipräsidien sowie beim Landeskriminalamt wie geplant zum Jahresende 2025 abgeschlossen. Ermittlungsverfahren werden damit künftig vollständig digital bearbeitet.

Mit der eAkte arbeiten Polizei und Justiz medienbruchfrei. Akten werden elektronisch erstellt, geführt und direkt an die Staatsanwaltschaften übermittelt. Laut Innenministerium entfallen dadurch papierbasierte Abläufe, was Zeit spart und die Effizienz in Ermittlungs- und Einsatzarbeit erhöht. Seit dem Projektstart im Jahr 2022 hat die Polizei bereits rund 350.000 elektronische Akten an die Justiz übergeben.

Das Ministerium spricht von einem der größten Digitalisierungsprojekte der Polizei im Land. Während der Einführung habe es punktuell technische Herausforderungen gegeben, diese seien jedoch gemeinsam von Polizeipräsidien und Landeskriminalamt identifiziert und schrittweise behoben worden. Die eAkte werde zudem kontinuierlich weiterentwickelt.

Auch an der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg läuft die Einführung der eAkte Polizei Baden-Württemberg weiter. Der Abschluss des Rollouts dort ist für Ende Januar 2026 vorgesehen. Mit dem flächendeckenden Einsatz sieht sich das Land bundesweit in einer Vorreiterrolle bei der digitalen Polizeiarbeit.

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