(Symbolbild, wenn nachfolgend ohne Bildquelle unter Text) / Quelle der Infos: Frauen Union Südbaden

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Eine ungewöhnliche Inszenierung in der ARD-Christmette an Heiligabend sorgt auch hier in Südbaden für deutliche Kritik. Die Frauen Union Südbaden wirft den Verantwortlichen vor, religiöse Gefühle zahlreicher Zuschauer verletzt zu haben. Anlass ist die Darstellung des Jesuskindes, das laut Frauen Union durch einen lebenden, vollständig eingehüllten Menschen symbolisiert wurde.

Nach Auffassung der Frauen Union seien viele Zuschauerinnen und Zuschauer auf diese Form der Darstellung nicht vorbereitet gewesen. Gerade an Heiligabend, an dem bewusst eine traditionelle Christmette verfolgt werde, sei dies für Familien, ältere Menschen und Gläubige besonders verstörend gewesen. Die Inszenierung sei nach Einschätzung der Organisation gezielt provokativ angelegt gewesen und habe keine Möglichkeit gelassen, ihr auszuweichen.

Die Frauen Union betont, dass Kunstfreiheit ein hohes Gut sei, diese aber mit Verantwortung einhergehen müsse. Insbesondere im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und an einem der wichtigsten christlichen Feiertage dürften religiöse Empfindungen nicht bewusst verletzt werden. Solche Darstellungen sollten, wenn überhaupt, in einem Rahmen gezeigt werden, in dem sich das Publikum gezielt dafür entscheiden könne.

Die Frauen Union Südbaden lehnt die Ausstrahlung der Inszenierung entschieden ab und erwartet von den Verantwortlichen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks eine öffentliche Entschuldigung.

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